Die kalten Jahreszeiten sind die beliebtesten, um die verschiedensten Dekorationsideen und neue Techniken auszuprobieren. Genau aus diesem Grund stolpern aktuell immer mehr Menschen über den Begriff Decoupage.

In den folgenden Zeilen soll ein Verständnis für das Thema entwickelt, Tipps zur richtigen Anwendung dieser Methode genannt und zum Schluss Unterschiede zu verwandten Dekorations- und Basteltechniken aufgezeigt werden.

Was ist eigentlich Decoupage und weshalb erfreut sich diese Technik aktuell so großer Beliebtheit?

Decoupage kommt aus der französischen Sprache, genauer gesagt vom Wort Découper, was übersetzt in etwa so viel bedeutet wie ausschneiden. Aus diesem Grund liegt es sehr nah, dass bei dieser Technik mit Papier gearbeitet wird.

Da es bereits zahlreiche unterschiedliche Wege gibt, um Dekoration mit ausgeschnittenem Papier zu erzeugen, beispielsweise mit Hilfe von Serviettentechnik oder dem bekannteren Décopatch, muss sich das Decoupage irgendwie abheben. Dies schafft die Technik dadurch, dass die ausgeschnittenen Papierstreifen bzw. –formen auf einen Untergrund geklebt und anschließend lackiert werden.

Dadurch entsteht ein besonderer Effekt, der sich vor allem auf abgenutzten Möbeln gut macht und diese deutlich verschönert. Um exakte Ergebnisse beim Ausschneiden der Formen zu erhalten, empfiehlt es sich für jeden Fan von Decoupage, ein Spezialwerkzeug in Form einer Schere sowie eines Skalpells zu besorgen. Mit Hilfe dieser Werkzeuge können Formen passgenau zugeschnitten werden, ohne dafür große Mühe aufzuwenden.

Wieso ist Decoupage aktuell ein so großer Trend?

Einen genauen Grund für den aktuellen Trend von Decoupage zu benennen, fällt äußerst schwierig aus. Man kann getrost behaupten, dass Decoupage die Vorzüge vieler anderer Dekorationsmöglichkeiten vereint und somit eine Art Top-Dekoration hergeleitet wurde. Dadurch, dass in Sachen Gestaltungsspielraum und Untergrund für die jeweiligen Motive keinerlei Grenzen gesetzt wurden, steht es jedem Fan von Decoupage frei, ein eigenes Unikat zu erstellen. Ferner ist es so relativ günstig möglich, alten und ungeliebten Sachen neuen Glanz zu verleihen.

Die Kosten für das Decoupage halten sich nämlich sehr in Grenzen, lediglich das Werkzeug sowie der Lack und Kleber müssen vorher erworben werden – im Vergleich zu einem neuen Möbelstück ist diese Investition jedoch nur ein geringer Teil und das Geld kann somit gespart werden. Die Veränderung der Möbel geht darüber hinaus relativ schnell, wodurch auch mehrere Veränderungen in einem kurzen Zeitraum möglich sind.

Wie genau macht man Decoupage?

Wie bereits angesprochen ist es immens wichtig, das passende Werkzeug für die Schnitte zu haben. Ist dies vorhanden, geht der Rest relativ einfach von der Hand. So muss lediglich die gewünschte Form ausgeschnitten und im Anschluss daran auf die gewünschte Unterlage oder Fläche gelegt werden. Dies ist am einfachsten mit Hilfe eines kleinen Schwamms zu bewerkstelligen, da die Rückseite des Motivs am besten angefeuchtet wird. Um das Motiv voll und ganz auf der Unterlage zu befestigen muss nun der Decoupage Kleber aufgetragen werden.

Nach einer kurzen Phase, in der der Kleber trocknen soll, wird dann der Decoupage Lack aufgetragen. Dies sollte in mehreren Schichten passieren, damit sich das Motiv nahtlos an den Untergrund anpassen kann und somit eine ebene und glatte Fläche entstehen kann. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, Schleifpapier zu verwenden und etwaige Kanten abzurunden. Was alles mit Decoupage gemacht werden kann, wird in diesem Video deutlich:

Welche Materialien werden benötigt, um optimale Ergebnisse zu erzielen?

Die Materialien wurden im Laufe des Texts bereits erwähnt, sollten hier jedoch abermals aufgeführt werden, sodass eine übersichtliche Liste entstehen kann. Für Decoupage benötigt man also zuerst einmal ein Stück Papier, welches in Form geschnitten werden kann. Zum Schneiden benötigt man die nötigen Werkzeuge, beispielsweise eine gute Schere sowie möglicherweise ein Skalpell.

Um das Motiv in das richtige Licht zu rücken, benötigt man darüber hinaus auch noch einen Untergrund, auf dem es befestigt werden soll. Hier bieten sich sämtliche feste Materialien an – besonders empfehlenswert sind jedoch Möbel. Zu guter Letzt wird noch der Kleber und Lack für das besondere Decoupage Erlebnis benötigt. Sind alle diese Materialien vorhanden, steht einem optimalen Ergebnis nichts mehr im Wege und der Spaß kann beginnen!

Decoupage und Décopatch – wo liegt hier der Unterschied?

Viele Personen stellen sich die Frage, inwiefern sich Decoupage und Décopatch voneinander unterscheiden. Dies ist schnell und einfach erklärt, da beispielsweise das Papier, welches im Prozess von Décopatch verwendet wird, deutlich dünner ist als das vom Decoupage. Deshalb sind hier nicht so viele Schichten nötig, um das Papier an der Unterlage zu fixieren.

Dadurch, dass im Prozess von Décopatch der Lack sowie der Kleber in einem vereint sind, ist es ebenfalls einfacher, die Motive auf die Unterlage zu bringen. Im Endresultat sieht man jedoch keinerlei Unterschied zwischen den beiden Methoden, sodass lediglich die einfachere Handhabung genannt werden kann.

Das Fazit

  • Decoupage ist schnell erledigt und kann für neuen Glanz bei alten Möbeln sorgen.
  • Darüber hinaus ist der Preis für eine solch neue Dekoration sehr gering, da nur einige wenige Dinge angeschafft werden müssen.
  • Der Gestaltungsspielraum ist groß und es gibt keinerlei Grenzen hinsichtlich etwaiger Motive und Dekorationen.
  • Gemeinsam kann das Decoupage zu einem echten Erlebnis werden, bei dem auch Kinder partizipieren können und mit vollem Einsatz dabei sind.